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03.03.2010 --> Manuel Janke (RBW): Graue Wolken ziehen über Sandersdorf. Schon längst ist es klar, das das gestellte Saisonziel vom Aufstieg nicht eingehalten werden wird und selbst der Aufstieg durch die Hintertür, von Rang 4 aus, ist seit der Niederlage gegen Bernau Geschichte. Hinzu kommt jetzt noch, das einige Spieler andere Wege gehen wollen. Michael Hauke, der Lange Center, spielt seit zwei Wochen für Stahnsdorf in der 2. Bundesliga und Ali Thomas wechselte zum slowakischen Erstligisten BC Prievidza. Auch Forward Christian Anderson wird nicht mehr für die Sixers auflaufen oder mit ihnen trainieren, jedoch verlässt er das Team nicht. Er wird weiterhin seine anderen Verpflichtungen wahrnehmen. Trotz der trüben Aussicht bietet der Landespokal einen echten Lichtblick. Dort glänzt man mit Siegen jenseits der 100-Marke und zwischen dem 3. Finale in Folge und den Sixers stehen nur noch die Febro Eagels. Das letzte Zusammentreffen beider Teams fand im November in der Regionalliga statt und dort siegten die Sandersdorfer mit einem 86:69.
Nun also zum Spiel. Es dauerte nicht lang bis sich die BSW-Fans wieder setzen durften, denn Hanno Freimuth sicherte die ersten Punkte für Sandersdorf mit einem Dreier. Fehse legte noch nach aber dann kamen die Gäste. Peter Van Rij schloss auf zum 6:5.
Und dann überholten die Eagels erst einmal die Gastgeber. Wieder ist der Fünfzehner der Landeshauptstädter für die Punkte verantwortlich und es steht 6:11. Doch dann fingen sich die Sixers wieder und legten nach. Kapitän Coffield war hier das Zugpferd, zwar haperte es immer mal wieder an 3-Punkte-Würfen jedoch stimmte die Chemie im Team und der Vorsprung der Gasgeber wurde immer größer. Peter Fehse mit dem Rebound zum 20:13. Die Febro Eagels können noch mal punkten und so steht es am Ende des 1. Quarters 20:15 für die Evans-Schützlinge. Auch im 2. Viertel sollte nicht an der Führung der Sandersdorfer zu rütteln sein, aber Magdeburg blieb gefährlich. Immer wieder blitzte Aufbauspieler Harvey durch und rüttelte an der Defense der Sandersdorf-Bitterfeld-Wolfener. Mit einem gelungenem Freiwurf schließt er ein grandioses 3-Punktspiel zum 32:26 ab. Vor dem Spiel war der Einsatz von Sebastian Harke, aufgrund einiger kleinerer Probleme, nicht ganz sicher, doch die sind anscheinend wie weggeblasen. 36:28 für BSW. Diesen acht-Punkte Vorsprung verkürzen die Eagels bis zum Ende des Viertels nicht mehr. Im 3 Quarter bauten die BSW Sixers ihren Vorsprung noch weiter aus, allen voran Captain Elton Coffield, der nicht umsonst Topscorer des Tages werden sollte. 55:44 nun der Stand. Magdeburg versuchte weiterhin dran zu bleiben, Markiewicz traf zum 57:46, aber das dritte Viertel endete mit 72:58, einem 14 punkte Abstand auf die Gastgeber. Das Spiel war so gut wie entschieden und bis zum Ende hin sollte sich der Abstand nicht großartig verringern. Doch zu sehen gab es noch einiges. Der erfolgreichste Korbjäger im Spiel wurde Elton Coffield, kurz vor Schluss mit dem letzten Korb zu seinen 29 Punkten im Spiel. Am Ende gewannen die Sixers dann mit 92:79 und damit zogen sie ins Landespokalfinale ein. Für die Sixers wird’s dann jetzt erst einmal ruhig, denn das nächste Ligaspiel findet erst wieder am Mittwoch, dem 17. März, gegen Alba Berlin II statt.
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