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24.10.2009 --> Guido Trimpler (VfL): Der Knoten ist geplatzt! Gegen Elster deutete die Trümpelmann-Elf an, wozu das Team in der Lage ist. Mit 6:0 (2:0) fertigte der VfL den Namensvetter auf Kunstrasen ab. Nach fast zwei Monaten ohne dreifachen Punktgewinn, war es mal wieder an der Zeit, den Hebel umzulegen. Es dauerte aber fast eine halbe Stunde, ehe das erlösende Führungstor fiel. Bedingt durch einen Schnitzer des Gäste-Keepers, der sich verschätzte und am Ball vorbeiflog, wurde der Gastgeber zum 1:0 eingeladen. Mit Köpfchen verwertete Florian Rösel einem präzise gezirkelten Freistoß von Raik Wawrzyniak in das verwaiste Elsteraner Gehäuse (27.). Wäre das 2:0 kurz vor dem Seitenwechsel nicht gefallen, Schiedsrichter Uwe Hartkäse gab den Strafstoß erst nach Rücksprache mit seinem Assistenten, hätte es im zweiten Abschnitt noch einmal spannend werden können (45.). So überstand der VfL eine kurze Druckphase der Gäste direkt nach der Pause schadlos. Als VfL-Kapitän Raik Wawrzyniak für sein Tor zum 3:0 mit Szenenapplaus bedacht wurde, war die Partie gelaufen (64.). Mindestens zur Hälfte muss man diesen Treffer Mathias Kuhlig zuschreiben, der mit dem Instinkt eines Torjägers den Gästen die Kugel im Vorwärtsgang abluchste. Die Nummer dreizehn der Eintracht konnte sich dann die Ecke aussuchen und der noch unsortierten SV-Hintermannschaft ein Schnippchen schlagen. Der schönste Spielzug gekrönt mit dem 4:0, ging von Sebastian Trümpelmann über den eingewechselten Marco Schäfer aus, der Mathias Kuhlig am langen Pfosten mustergültig bediente (79.). Die Moral der Gäste war nun endgültig gebrochen und die Hausherren hingegen spielten sich in einen Rausch. Ein bekanntes Gesicht aus der jüngeren Vergangenheit, drückte der tollen Schlussphase letztlich noch seinen Stempel auf. Spielfreudig wie eh und je, narrte Marcel Berghoff seine Gegenspieler und steuerte zu dem hohen Endresultat einen erheblichen Anteil bei. Seinen dritten Treffer an diesem Nachmittag, erzielte Mathias Kuhlig mit seinem zweiten Elfmeter im Spiel, nachdem Florian Rösel regelwidrig von den Beinen geholt wurde (5:0/82.). Den Schlusspunkt in einer einseitigen Partie setzte Marco Schäfer aus abseitsverdächtiger Position, was an der Leistung des VfL und dem Spielausgang aber nichts geändert hätte (6:0/86.).
Aufstellung: Böckler – Molzahn (81.P.Desselberger), Hempel, Pfordte – S.Trümpelmann, D.Adler, Perl (58.Schäfer), R.Wawrzyniak (73.Berghoff) – Mauritz, Kuhlig, Rösel
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