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HSG Wolfen 2000

 

  Regionalliga Nord Saison 2009/2010 19. Spieltag 23.01.2010 18:30 Uhr

 

 

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Kommentar zum Spiel

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           Kommentare zum Spiel (3)

23.01.2010 --> Matthias Berger (HSG): Wieder einmal stand ein 25:26 auf der Anzeigentafel und es jubeln die anderen. Bei den Wölfen saß der Frust tief, aber zuzuschreiben hatten sie sich die Niederlage selbst. „Es waren genügend Chancen da, das Spiel zu gewinnen.“, findet C-Jugend Trainer Jürgen Steindorf nach dem Abpfiff klare Worte. Es war auch kaum einer der zahlreichen Zuschauer anderer Meinung. Trainer Wolfgang Spitz stimmt dem in vollem Umfang zu und schüttelt aufgrund der Quote fassungslos den Kopf. „Jeder der die Schuld bei den Schiedsrichtern sucht, muss ein anderes Spiel gesehen haben.“, nimmt er seine Mannschaft in die Pflicht. „Wir machen drei Strafwürfe nicht rein. Bei zweien nutzen wir die Nachwürfe auch nicht. Wer solche Geschenke verteilt, braucht sich am Ende nicht über das Ergebnis wundern.“, wird der Trainer mehr als deutlich. Das der Tabellendritte mit einem Lauf nach Wolfen kommt wusste eigentlich jeder der Wolfener Aktiven, der sich am Samstag auf dem Spielprotokoll eintragen ließ. Diesen Höhenflug des Aufsteigers wollte der Gastgeber durch ballsicheres Spiel einen Dämpfer verpassen. Das gelang teilweise auch eindrucksvoll. Aber viel zu oft verfielen die Hausherren in alte Muster. Bei den Rückraumspielern flackerte nur phasenweise ihr Können auf. Viel zu oft wurde versucht sich die Bälle selbst vorzubereiten oder nicht auf den gegnerischen Torhüter geachtet. Damit wurden ihre seltenen Würfe in die gezogene Ecke zur leichten Beute des Springer Torhüters. Dazu kamen noch zahlreiche Ballverluste, weil der Ball nicht den Mitspieler fand. Der Gast hatte bei seinem Spiel teilweise zu leichtes Spiel. So wurden ihre drei Werfer immer wieder in Wurfposition gebracht. So markierten Sven Lakenmacher, Daniel Deutsch und Milan Djuric insgesamt 22 der 26 Tore. Wolfens Abwehr gelang es nicht sich auf deren Spiel einzustellen. Trotz zahlreicher Paraden der beiden Wolfener Torhüter konnten die drei viel zu oft auf das heimische Gehäuse abziehen. Dabei hat das Spiel hoffnungsvoll begonnen. Bis zum 5:3 war die Welt noch in Ordnung. Dann stellte der Hausherr aber völlig das Torewerfen an. Es dauerte geschlagene 10 Minuten ehe Stephan Luther die 400 Zuschauer erlöste. Da war aber der ambitionierte Aufsteiger schon auf 5:9 enteilt. Bis zur Halbzeit konnten die Blau-Gelben wenigstens den Abstand bewahren. Beim 10:14 war alles noch im bereich des Möglichen. „Vor allem weil die Moral bei der Mannschaft stimmt, können sie auch solche Ergebnisse drehen.“, lobt Spitz seine Mannen für ihr Kämpferherz. Trotz der enormen Einsatzbereitschaft und des unbändigen Willens gelang es Wolfen bis zur 45.Minute nicht den Abstand zu verringern. Erst der sechste Treffer von Stephan Luther schien die Mannschaft aus ihrem Dornröschenschlaf zu erwecken. Plötzlich waren sie in der Lage, sich Springe mit allen Mitteln entgegenzustellen und den Abstand kontinuierlich einzudampfen. In der 57.Minute trat Florian Spitz an den Strafwurfpunkt und erzielte den 24:24 Ausgleichstreffer. Eine Minute später scheiterte er, wie der Kapitän zuvor auch zwei mal und Springe trifft zur Vorentscheidung. Den Schlusspunkt setzte der sehr gut aufgelegte Stephan Luther auch vom Siebenmeterpunkt. Trotz der Freude über das 25:26, bleibt die Ernüchterung. „Zum dritten mal das gleiche Ergebnis und zum dritten mal trauern wir unseren Chancen nach.“, so Jürgen Steindorf. Jetzt braucht die Mannschaft wieder einmal ein Erfolgserlebnis. In der nächsten Woche haben die Wölfe im Heimspiel gegen Neerstedt die Chance den Abstand auf den rettenden 10 Platz auf zwei Punkte zu verkürzen. Dazu muss sich die Mannschaft aber in ihrer Chancenverwertung zu steigern wissen, wollen sie das Parkett nicht wieder mit hängenden Köpfen verlassen. „Sie können es allemal, aber sie müssen es auch machen.“, fordert Spitz die Mannschaft auf, sich auf das eigenen Spiel zu konzentrieren. Mannschaftsaufstellung: Wiese; Schöneboom; Najmann; Winkel; Lindner; Hein (2); Spitz (3/2); Baumbach (1); Falke (1); Luther (8/1); Thiele (2); J.Bernhardt (2); Blechschmidt (4); N.Bernhardt

23.01.2010 --> Manuel Janke (RBW): Das Hinspiel dieser Partie entschied die HSG Wolfen mit 35:34 für sich, aber die Niedersachsen haben sich zusammen eingespielt und sind kaum noch zu bremsen. Unter Spielertrainer, und Ex-Nationalspieler, Sven Lakenmacher gewannen die Jungs vom Deister in der letzten Woche mit 33:25 in der Bachstadt Köthen. Auf die HSG wartete ein sichtlich schweres Match. Acht Plätze liegen in der Tabelle zwischen Springe und Wolfen, aber für Überraschungen sind die Wölfe ja bestens bekannt. Die Wölfe funktionierten wie ein Uhrwerk und arbeiteten früh an der Führung, doch Springe hielt dagegen und nutzte seine Chancen besser. Die 4-Tore Distanz zur Lakenmacher-7 scheint unüberwindbar und so erreichen die Fuhnestädter mit dem letzten Tor der ersten Halbzeit lediglich einen Stand von 10:14. In der Pause musste in Wolfen einiges passieren. Nach der Pause gab es das ersehnte Zeichen. Die HSG konnte mit vier schnellen Toren auf ein 15:16 verkürzen, aber Springe zeigte sich immer noch souverän. Auf der Seite der Handballfreunde zeichnete sich jetzt Daniel Deutsch, neben Keeper Stange, als größtes Problem für die Spitz-7 ab. Er sorgte immer zuverlässig für den Rückstand der HSG. Das Spiel wurde zum echten Krimi, denn Blechschmidt, Hein und Spitz schafften den Ausgleich für Wolfen. Florian Spitz traf zum 24:24 vom 7-Meter-Punkt und drei Minuten vor Spielende war wieder alles offen. Dann gab es einen Doppelpack durch Springes Rückraumbomber Daniel Deutsch und alle Hoffnungen der Wölfe waren beseitigt. Sie schlossen noch auf zum 25:26, doch auch Stefan Luther, der hier eine starke Leistung ablieferte, konnte in dieser kurzen Zeit keine Führung mehr erzielen. Das Resultat heißt also 25:26 für die Handballfreunde vom Deister. Die HSG konnte, trotz aller Anstrengungen, keine Neuauflage des Ergebnisses vom ersten Aufeinandertreffen erwirken.

21.01.2010 --> Matthias Berger (HSG): Am Samstag erwartet die Wolfener Handballfans sicher ein besonderer Leckerbissen. Mit den Handballfreunden Springe kommt der Ex-Nationalspieler Sven Lakenmacher an die Fuhne. Während seine Nachfolger in den deutschen Trikots hoffentlich den freien Tag bei der Europameisterschaft nutzen können, um Kräfte für den weiteren Wettbewerb zu sammeln, will Laki & Co. zwei Punkte mit an den Deister nehmen. Die Aufsteiger aus Niedersachsen sind nun endgültig in Liga drei angekommen. Mit 22:14 Punkten hat der Neuling bereits den dritten Platz erklommen. Damit ist aber nicht genug. Die Fans der Handballfreunde und Mäzen Bauunternehmer Otthmer liebäugeln bereits mit dem Sprung in Liga zwei. Vor dem Vergnügen steht aber die Arbeit. Ab 18.30 Uhr brennen die Mannen um Spielertrainer Lakenmacher auf Revanche. Aus der Sporthalle Krondorf wollen sie die verlorenen Punkte des Hinspiels mitnehmen. Beim damaligen 34:35 Triumph rieben sich die Handballkenner der Liga verdutzt die Augen. Kaum einer hätte es den Wölfen zugetraut, das Wolfen die Zähler mit auf Reisen nimmt. „Auch wenn es dieses mal nicht leichter wird, wollen wir den Coup wiederholen.“, gibt sich Stephan Blechschmidt kämpferisch. Mittlerweile ist die Mannschaft der Niedersachsen besser eingespielt. Das Team hat im Sommer ein neues Gesicht bekommen. Die Startschwierigkeiten resultieren sicher aus dem noch fehlenden Zusammenwachsen. Das scheint mittlerweile gelungen. Das bekam auch in der Vorwoche die HG 85 Köthen zu spüren. Beim 33:25 zogen sie den kürzeren. Diesen Lauf wollen die Gäste natürlich gleich nutzen und nachlegen. Aber auswärts scheinen die Aufsteiger etwas anfällig. Der letzte Doppelpunktgewinn aus der ferne datiert vom 07.11.2009. Hauptachsen des Spiels sind die drei Ex-Hildesheimer. Spielertrainer Sven Lakenmacher, Spieler Co-Trainer Slava Gorpishin und Rückraumkanonier Daniel Deutsch. Wenn Personalmangel herrscht, streift sich auch der Manager Dennis Melching das Trikot wieder über. Mit dieser Personalunion sind die Niedersachsen aber gut gefahren. Die beiden Trainer führen mit ihrer Routine und Cleverness die Mannschaft und wenn sie nicht selbst einnetzen können, setzen sie einen ihrer Nebenleute mustergültig in Szene. „Wir müssen von Anfang an den Spielfluß unterbinden.“, kennt Raik Baumbach die taktische Anweisung seiner Trainer. Auch wenn die Akteure individuell stark sind, sind sie aus dem gebundenen Spiel doppelt gefährlich. Wenn die Wölfe den Hinspielerfolg wiederholen wollen, muss alles passen. Dazu gehört das geduldige und sichere Spiel ebenso, wie eine agile Deckung. „Bis her konnten wir immer überraschen, wenn die Aufgabe schier unlösbar schien, vielleicht auch dieses mal.“, wünscht sich Wolfens Kapitän eine Neuauflage des Ergebnisses aus dem ersten Aufeinandertreffen. Wenn dann die Zuschauer das nötige Quäntchen Euphorie mit beisteuern sind die Wölfe immer in der Lage, auch einen der ganz Großen einen Punkt abzuknöpfen.

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 26.08.2010   HSG Wolfen 2000 - HG 85 Köthen

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 20.02.2010   HSG Wolfen 2000 - TV Jahn Duderstadt

 30.01.2010   HSG Wolfen 2000 - TV Neerstedt

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 21.11.2009   HSG Wolfen 2000 - SG Eintracht Glinde

 07.11.2009   HSG Wolfen 2000 - SG Achim/Baden

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 10.10.2009   HSG Wolfen 2000 - VfL Fredenbeck

 19.09.2009   HSG Wolfen 2000 - HSG Barnstorf-Diepholz

 05.09.2009   HSG Wolfen 2000 - OHV Aurich

 27.08.2009   HSG Wolfen 2000 - SV Anhalt Bernburg

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Tabelle

 

 

Sp

Tore

Pk

1.

 SG Eintracht Glinde

0

0:0

0:0

1.

 SG LVB Leipzig

0

0:0

0:0

1.

 HV Rot-Weiß Staßfurt

0

0:0

0:0

1.

 HSV Bad Blankenburg

0

0:0

0:0

1.

 HSV Ronneburg

0

0:0

0:0

1.

 LSV Ziegelheim

0

0:0

0:0

1.

 HSG Freiberg

0

0:0

0:0

1.

 TuS Radis 1947

0

0:0

0:0

1.

 SV Oebisfelde 1895

0

0:0

0:0

1.

 HSV Naumburg-Stößen

0

0:0

0:0

1.

 SV Hermsdorf

0

0:0

0:0

1.

 HC Elbflorenz Dresden

0

0:0

0:0

1.

 HSG Wolfen 2000

0

0:0

0:0

1.

 HSV Apolda

0

0:0

0:0

 

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