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HSG Wolfen 2000

 

  Regionalliga Nord Saison 2009/2010 20. Spieltag 30.01.2010 18:30 Uhr

 

 

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Kommentar zum Spiel

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           Kommentare zum Spiel (3)

30.01.2010 --> Matthias Berger (HSG): „Zwei mal gegen Neerstedt angetreten und zwei mal deutlich gewonnen.“, freute sich HSG-Schiedsrichterbetreuer Ingo Wolf. Er hatte beide Spiele gesehen und attestierte den Wölfen in beiden Begegnungen Höchstform. Mit dem Doppelpunktgewinn halten die Spitz-Schützlinge den Kontakt zum gesicherten Mittelfeld. „Auch wenn der Sieg an der Tabellensituation noch nichts geändert hat, war er nicht nur für die Psyche enorm wichtig.“, freute sich Trainer Wolfgang Spitz für seine Mannschaft. Die bitteren Rückschläge der letzten Wochen schien die Mannschaft in positive Energie verwandelt zu haben. Als würde eine andere Mannschaft als in der Vorwoche auf dem Parkett stehen. Von Beginn an stimmte die Körperspannung, die Einstellung und der Einsatz. Mit diesen Tugenden kam auch das Selbstbewusstsein zurück, welches die Blau-Gelben von der ersten Minute ausspielten. Bereits nach Acht Minuten und 39 Sekunden musste Gästetrainer Dag Rieken seinen grünen Karton zum Einsatz bringen. Wolfen hatte sich mit sehenswertem Angriffshandball und kompromissloser Deckung einen 6:1 Vorsprung erarbeitet. Der zweite Aufsteiger der Oberliga Nordsee wollte den Lauf durchbrechen und stellte seine Defensive um. Mit einer aggressiven 5:1 Deckung forderte er nun die Wölfe. Die Hausherren ließen sich von dieser Massnahme auch kurzzeitig beeindrucken. Neerstedt verkürzte kontinuierlich auf 7:5 in der 15.Minute. Wolfen antwortete per Strafwurf und scheiterte aber im Anschluss wieder an der eigenen Nerven. Beim 9:8 hatten Wolfens Trainer intensiven Gesprächsbedarf und rüttelten die Mannen um Kapitän Blechschmidt noch einmal wach. Es schienen die richtigen Worte gewesen zu sein, denn bis zur Halbzeit zog Wolfen auf 16:10 davon. Nach dem Pausentee das gleiche Bild, was sich den knapp 400 Fans schon so häufig in den letzten Jahren bot. Der Gastgeber verschlief die ersten Minute nach der Pause. Unkonzentriertheiten brachte die Nordlichter wieder ins Spiel. Erst nach dem 16:13 traf Baumbach und schien den bann damit gebrochen zu haben. Seine Mannschaftskollegen legten nun im Minutentakt nach. Bis zum 21:14 fanden die Gäste kein Rezept gegen den Angriffswirbel der Fuhnehandballer. Ein Treffer durch Neerstedt und es folgten wieder drei Tore für die Heimmannschaft. Beim 24:15 hofften die Zuschauer darauf, das die Mannschaft auch mit einem deutlichen Ergebnis für das dürftige Auftreten in den ersten beiden Spielen des Jahres 2010 in der Sporthalle Krondorf rehabilitiert. Aber Wolfen schien nur noch zu verwalten. Klarste Einwurfchancen wurden jetzt ausgelassen und Konter versemmelt. „Die leichten Tore müssen wir einfach machen und nicht den Schlendrian einziehen lassen.“, ärgert sich Wolfgang Spitz, das sich das Team oft durch Leichtfertigkeiten selbst in Schwierigkeiten bringt. „Wir können froh sein, das wir nicht gegen eine abgeklärte und routinierte Mannschaft gespielt haben, die hätten die Fehler viel mehr bestraft.“, ist der Trainer froh, das die HSG mit einem blauen Auge davon gekommen ist. „Bedanken können sie sich auch bei ihrem Torhüter.“, lobt Ingo Wolf den heimischen Schlussmann Yves Schöneboom. Mit elf Paraden und einen gehaltenen Strafwurf war er der wichtige Rückenhalt. Am Ende stand der verdiente 33:27 Sieg und der gelungene Befreiungsschlag. 16 Zähler haben die Blau-Gelben nun auf ihrem Konto, zwei weniger wie die Mannschaften, welche zwei Plätze besser platziert sind. Aber zum 13 Tabellenplatz sind es jetzt schon drei Punkte Vorsprung. Am Mittwoch bestreitet die HSG ihr Pokalspiel gegen Ligakonkurrenten Halle bevor die Reise am 13.02. nach Fredenbeck geht. „Dort wird es sehr schwer für uns, aber es gibt auch Mannschaften die einem liegen und gegen den ehemaligen Zweitligisten haben wir nie so schlecht ausgesehen.“, motiviert Spitz Mannschaft und Anhängerschar. Mannschaftsaufstellung: Wiese; Schöneboom; Najmann (5); Winkel ; Lindner (3); Hein; Spitz; Baumbach (7); Luther (6/3); Thiele (5); Falke (1); J.Bernhardt (2); Blechschmidt (4); N.Bernhardt

30.01.2010 --> Matthias Lochmann (RBW): Die Auswertung der Pleite gegen Springe schien schon in den ersten Minuten Früchte zu tragen. Wolfen überrannte den Aufsteiger aus der Oberliga Nordsee förmlich. Über 2:0 hieß es schnell 6:1 für die HSG, Luther erhöhte für die Gastgeber. Neerstedt agierte zu hektisch, das Resultat war eine hohe Fehlerquote, die die Wölfe ausnutzten. Neerstedt-Coach Rieken nahm nach dem 1:6 die Auszeit. Immerhin verkürzten die Gäste auf 3:6. Neerstedt war jetzt im Spiel und kam nach 20 Minuten wieder zum Anschluss. Nur noch 8:9. Nach dieser kurzen Schwächephase der Spitz-Sieben wurde wieder ein wenig mehr das Tempo angezogen und schon setzte sich die HSG wieder ab. Bis zur Pause wurde erneute ein komfortabler Vorsprung herausgeworfen. Mit 16:10 für die HSG ging es in die Halbzeit. Den Höhepunkt erreichte der Vorsprung nach 43 Minuten. 24:15 hieß es mittlerweile. Max Najmann brachte den TV Neerstedt an den Rand eines zweistelligen Rückstandes. Die Gäste mussten sich da schon mit der zweiten Niederlage gegen Wolfen in dieser Saison anfreunden, auch weil die Wölfe in der Schlussphase keinen Zweifel am Sieg aufkommen ließen. Wenn die HSG alle ihre Chancen verwertet hätte, wäre hier auch ein noch deutlicheres Ergebnis möglich gewesen. Am Ende hieß es so 33:27 für die HSG Wolfen 2000. Die 2 Punkte blieben also in Wolfen und damit sind die Fuhnestädter wieder auf einem guten Kurs.

27.01.2010 --> Matthias Berger (HSG): Der letzte Doppelpunktgewinn ist schon ein paar Tage her. Genau genommen seit dem Heimsieg gegen den Aufsteiger des HVSA. Gegen einen weiteren Liga-Neuling soll die Durststrecke der Wölfe endlich ein Ende finden. Antreten wird der TV Neerstedt, welcher im Hinspiel mit 33:39 besiegt werden konnte. „Es wird langsam Zeit, das wir die Talsohle durchschritten haben. Ein Zweier muss jetzt her.“, gibt sich Hendrik Hein kämpferisch. Er hat auch allen Grund dazu. Das letzte Heimspiel wurde in der Kabine in aller Deutlichkeit ausgewertet, jetzt wird nach vorn geblickt. Da stehen die Zeichen auf Angriff. „Wir haben den zehnten Tabellenplatz noch nicht aus den Augen verloren und werden bis zum 01.Mai darum kämpfen.“, nimmt Hein allen Schwarzmalern das Argument, das sich die Wolfener Mannschaft längst aus dem Rennen um den Klassenerhalt verabschiedet hätte. Ab 18.30 Uhr wollen die Mannen um den Mannschaftsrat Hein, den Worten auch Taten folgen lassen. Die Leitung der Partie werden die Unparteiischen Parfil und Weinert übernehmen, welche den zahlreichen Fans des Wolfener Handballs noch aus dem Kreisderby gegen Köthen in Erinnerung geblieben sein dürften. Die Hausherren werden alles daran setzen, den Drittplatzierten der Oberliga Nordsee, das Punkten durch spielerische Elemente zu vermiesen. In dem ersten Aufeinandertreffen ist es eindrucksvoll geglückt. Das was den Aufsteiger sonst so gefährlich macht, wurde ihm in eigener Halle zum Verhängnis. Die Deckung stand inklusive der Torhüter sicher und die Schützlinge von Trainer Dag Rieken wurden ein ums andere mal ausgekontert. „Damals passte wirklich alles zusammen und wir haben damals unser bestes Saisonspiel abgeliefert.“, erinnert sich Co-Trainer Guido Najmann. Jetzt bereitet er die Mannschaft auf das Rückspiel vor und muss den ersten Rückschlag verkraften. Florian Spitz überraschte ihn am Dienstag mit der Hiobsbotschaft, das sein geheilter Finger erneut gebrochen ist. Damit ist er für das Spiel gegen den aktuellen Tabellendreizehnten nicht einsatzbereit. Beim Duell der Kellerkinder können aber andere in die Bresche springen. „Wenn Stephan Blechschmidt eine Pause braucht, haben wir noch zwei weitere Spieler, welche Regie führen können.“, will Najmann noch nicht die Katze aus dem Sack lassen, wer dann die Lücke füllen wird. Die Mannschaft bereitet sich auf ein schnelles Spiel vor. Der Aufsteiger aus dem hohen Norden hat eine ähnlich junge Mannschaft und spielt einen attraktiven Handball. Da nach dem Aufstieg die großen Neuverpflichtungen ausblieben, hatte kaum ein Handballkenner das Rieken-Team auf dem Zettel um den Klassenerhalt. Mittlerweile haben sie sich aber 13 Punkte erkämpft und überraschten unter anderem einen Spitzenclub wie Barnstorf-Diepholz, welche sie in der vergangenen Woche mit einer 28:27 Niederlage auf die Heimreise schickten. Am Dienstag wurde die Begegnung gegen den Zweitligaabsteiger Aurich nachgeholt. Da unterlagen sie nur mit 29:27. Dennoch werden sie mit stolz geschwellter Brust an die Fuhne reisen. So werden sie unter dem Motto--wir haben nichts zu verlieren—unbeschwert aufspielen. Den Fluss müssen die Wölfe mit einer konsequenten Deckung von Anfang an unterbinden. Halbherzigkeiten werden die Gäste in ihrer Unbekümmertheit gnadenlos bestrafen. Die Hausherren müssen den Beweis liefern , das sie auf jedes einzelne Tor heiss sind und dieses auch mit vollem Körpereinsatz erkämpfen wollen. Mit allen Wolfener Tugenden im Gedächtnis, sollte es dann möglich sein, den lang ersehnten Zweier mit den Fans zu feiern.

           Filmbeiträge (19)

 02.09.2010   HG 85 Köthen - HSG Wolfen 2000

 26.08.2010   HSG Wolfen 2000 - HG 85 Köthen

 01.05.2010   HSG Wolfen 2000 - HG 85 Köthen

 17.04.2010   HSG Wolfen 2000 - HC Einheit Halle 05

 27.03.2010   HSG Wolfen 2000 - SV Beckdorf

 13.03.2010   HSG Wolfen 2000 - TSV Bremervörde

 20.02.2010   HSG Wolfen 2000 - TV Jahn Duderstadt

 30.01.2010   HSG Wolfen 2000 - TV Neerstedt

 23.01.2010   HSG Wolfen 2000 - HF Springe

 08.01.2010   HSG Wolfen 2000 - HC Aschersleben Aligators

 11.12.2009   HG 85 Köthen - HSG Wolfen 2000

 05.12.2009   HSG Wolfen 2000 - HSV Naumburg-Stößen

 21.11.2009   HSG Wolfen 2000 - SG Eintracht Glinde

 07.11.2009   HSG Wolfen 2000 - SG Achim/Baden

 24.10.2009   HSG Wolfen 2000 - TG Münden

 10.10.2009   HSG Wolfen 2000 - VfL Fredenbeck

 19.09.2009   HSG Wolfen 2000 - HSG Barnstorf-Diepholz

 05.09.2009   HSG Wolfen 2000 - OHV Aurich

 27.08.2009   HSG Wolfen 2000 - SV Anhalt Bernburg

           Spiele HSG Wolfen 2000

           Ansetzungen und Tabelle Mitteldeutsche Oberliga

 

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Tabelle

 

 

Sp

Tore

Pk

1.

 SG Eintracht Glinde

0

0:0

0:0

1.

 SG LVB Leipzig

0

0:0

0:0

1.

 HV Rot-Weiß Staßfurt

0

0:0

0:0

1.

 HSV Bad Blankenburg

0

0:0

0:0

1.

 HSV Ronneburg

0

0:0

0:0

1.

 LSV Ziegelheim

0

0:0

0:0

1.

 HSG Freiberg

0

0:0

0:0

1.

 TuS Radis 1947

0

0:0

0:0

1.

 SV Oebisfelde 1895

0

0:0

0:0

1.

 HSV Naumburg-Stößen

0

0:0

0:0

1.

 SV Hermsdorf

0

0:0

0:0

1.

 HC Elbflorenz Dresden

0

0:0

0:0

1.

 HSG Wolfen 2000

0

0:0

0:0

1.

 HSV Apolda

0

0:0

0:0

 

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